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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Suhl ist eine der sechs kreisfreien Städte inmitten des Thüringer Waldes und wurde über die Jahrhunderte vom Bergbau geprägt. Sie wurde 1991 aufgrund ihrer Geschichte als Standort von Rüstungsbetrieben zur „Stadt des Friedens“ ernannt. Trotzdem wird sie auch als „Waffenstadt Suhl“ bezeichnet, weil hier die Jagdwaffenherstellung eine lange Tradition hat. Viele Menschen verbinden mit Suhl auch das Wirken des Komponisten und Interpreten volkstümlicher Musik Herbert Roth, heute sind es auch bekannte Wintersportler und Sportvereine. Der Tierpark, die Sternwarte und das Schießsportzentrum sind Einrichtungen, die Suhl prägen. Im Stadtzentrum wurde die einstige Stadthalle samt Umfeld zum Congress CentrumSuhl (CCS) umgestaltet; festliche Eröffnung war am 2. Dezember 1995. Hier finden heute zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte statt.


Bildung und Wirtschaft

Im 19. Jahrhundert nahm Suhl durch die Industrialisierung einen enormen Aufschwung. Es entstanden die Haenel-Waffen- und Fahrradfabrik, das später durch seine Waffen-und Fahrzeugfertigung berühmte Unternehmen Simson und die Schlegelmilch-Porzellan-Fabrik. Mit der Verwaltungsreform in der DDR wurde Suhl 1952 zur Bezirksstadt und nahm in den darauffolgenden Jahren eine stürmische Entwicklung. Suhl wuchs innerhalb weniger Jahre von etwa 25.000 Einwohnern auf über 56.000 an. Der Bau von Neubauwohnungen – zunehmend in Plattenbau – und von Gesellschafts- und Repräsentativbauten nach dem Abriss ganzer Stadtteile veränderte das Stadtbild völlig. Die Autobahnen A71 und A73 mit dem berühmten Rennsteigtunnel mit knapp 8 km Länge lassen Suhl leichter und schneller erreichen als jemals zuvor. Suhl ist in wirtschaftlicher und verwaltungstechnischer Hinsicht die bedeutendste Stadt Südthüringens.

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